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Bitte nicht RauchenAuch wenn wir Deutschen die Italiener als ein lockeres, gemütliches Volk kennen und schätzen, ein Volk, bei dem das süße Leben, das Lachen, das Feiern von Festen wie sie fallen zählt, so waren die Italiener doch Vorreiter in Bezug auf den Nichtraucherschutz. Seit dem Januar 2005 hieß es in Italien in allen Restaurants, Bars und Kneipen: „Bitte nicht rauchen“. Die Wirte waren dazu angehalten, ihre rauchenden Gäste nach draußen zu schicken. Bei Zuwiderhandlung drohten dem Raucher selbst Geldstrafen von bis zu 250 Euro, dem Wirt der das Rauchen seines Gastes duldete, eine Strafe von ca 2000 Euro. Nur in separaten Raucherräumlichkeiten durfte in Gaststätten noch geraucht werden, doch diese einzurichten, war den meisten Wirten mit zu hohen Kosten verbunden, denn auch da hätte für Abluft und Luftzirkulation gesorgt werden müssen. Und so hielt man sich an das Rauchverbot. In Deutschland zog man in den meisten Bundesländern zum 1. November 2007 mit dem Rauchverbot nach. Andere Bundesländer setzten das Nichtraucherschutzgesetz kurz darauf um. Inzwischen ist das Rauchen in Deutschland in allen Gaststätten und öffentlichen Einrichtungen verboten. Die Raucher müssen zum rauchen nach draußen gehen. Die meisten Wirte stellen große Aschenkübel auf, damit die Gäste ihre Kippen dort entsorgen können. Viele Wirte klagen über starke Umsatzeinbußen seit das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten ist, allerdings scheint es so, dass speziell in guten Restaurants der Umsatz eher gestiegen ist. Und selbst Raucher schwören inzwischen auf den Genuss eines guten Essens in rauchfreier Umgebung. |
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