Eroerterung gegen das Rauchen

Angenommen, man sitzt in einer gemütlichen Runde und nimmt an einer Erörterung gegen das Rauchen teil, müsste man ja eigentlich davon ausgehen, dass sie nur von kurzer Dauer sein könnte. Denn ganz ehrlich, gibt es Argumente, die für das Rauchen sprechen? Wahrscheinlich eher nicht.

Rauchen schädigt das Herz-Kreislaufsystem. Ein junger, gesunder Mensch wird davon nichts merken, aber wer dreißig Jahre geraucht hat, kennt die Symptome. Die Kurzatmigkeit hat nicht nur etwas damit zu tun, dass man seine Lunge über viele Jahre mit Teer belastet hat, sondern auch damit, dass das Herz belastet ist. Die Lunge ist natürlich das am stärksten betroffene Organ. Dank unserer fortgeschrittenen Medizin kann sich inzwischen jeder Laie anschauen, wie eine Raucherlunge von innen aussieht – im Vergleich zu einer gesunden Lunge. Der Lungenkrebs ist die Krebsart, die speziell Raucher am stärksten fürchten, aber es gibt auch noch andere Krebsarten, die durch das Rauchen hervorgerufen werden können: Kehlkopfkrebs. Mundhöhlenkrebs.

Es muss nicht immer gleich Krebs sein. Nikotin schadet der Durchblutung, das wissen wir doch inzwischen. Es senkt den Sauerstoffgehalt im Blut. Das sieht man nicht nur an dem oft grauen Teint im Gesicht eines Rauchers, sondern auch an der allgemeinen Mattigkeit, die ein Raucher oftmals verspürt. Speziell starke Raucher kennen diese Symptome.

Als Folge von schlechter Durchblutung darf man durchaus das so genannte Raucherbein sehen. Im Internet kursieren genügend originale Fotos aus Forschung und Medizin, die sich jeder frei anschauen kann.

Rauchen schädigt die Körperzellen und sorgt nicht nur für einen grauen Teint, sondern auch für ein schlechtes Hautbild. Der Alterungsprozess wird beschleunigt.