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EntzugserscheinungenSelbstverständlich wird jemand, der lange raucht, jemand der viel raucht, Entzugserscheinungen haben. Darüber muss man nicht diskutieren. Rauchen ist eine Sucht. Zigaretten enthalten Nikotin und Nikotin ist ein Nervengift – es macht abhängig, und das innerhalb kürzester Zeit. Da jedoch die Entgiftung innerhalb von wenigen Tagen stattfindet, ist die körperliche Abhängigkeit bereits nach kurzer Zeit überstanden. Je nachdem, wie lange und wie viel man geraucht hat, dauert eine solche Entgiftung zwischen 24 Stunden und einer Woche. Die Entzugserscheinungen sind vielfältig und tückisch: Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche, Trauergefühle. Viel schlimmer ist die seelische Abhängigkeit, denn rauchen ist immer mit Gewohnheiten verbunden. Jahrelange Raucher wissen, von was hier die Rede ist. Es ist die Zigarette zum Kaffee am Morgen. Es ist die Zigarette, die man raucht, wenn man eine Entspannungspause einlegen möchte. Es ist die Zigarette nach dem Essen. Es ist die Zigarette zum Gläschen Bier. Oder abends vor dem Fernseher, wenn ein spannender Film läuft. Jeder Raucher hat seine eigenen Gewohnheiten, was das Rauchen betrifft. Und jeder Raucher wird von daher einen individuellen Entzug erleben. Manche Raucher können sehr gut auf die morgendlichen Zigaretten zum Kaffee verzichten, aber der Entzug quält sie spätestens nach dem Mittagessen, oder am Abend vor dem Fernseher. Nicht mehr rauchen bedeutet auch, dass Gewohnheiten umgestellt werden müssen. Meist geschieht das jedoch von ganz alleine und ohne dass man es bewusst wahrnimmt. Trotzdem sollte jeder, der nicht mehr rauchen möchte, Situationen die ihn erneut zum Rauchen verführen könnten, vorerst aus dem Weg gehen. |
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