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Pfeife rauchenRauchen bedeutet ja nicht nur, dass man sich dem Nikotinkonsum gibt. Es gibt eine Menge überzeugte Raucher, die niemals eine Zigarette anrühren würden. Sie schwören stattdessen auf ihre Pfeife, die sie sich nur zu besonderen Anlässen gönnen. Oder auf eine gute Zigarre. Amerika war Vorreiter, dort gibt es bereits seit Jahren die so genannten Zigarrenclubs. Man trifft sich dort und raucht gemeinsam eine gute Zigarre. Gibt es dagegen etwas einzuwenden? Grundsätzlich raucht kein Zigarrenraucher seine Zigarre über die Lunge. Eine Zigarre wird im Endeffekt nur gepafft. Ebenso verhält es sich mit der Pfeife. Außerdem wird für Zigarren wie auch für Pfeifentabak nur reiner Tabak verwendet ohne die süchtig machenden Inhaltsstoffe, die in einer Zigarette enthalten sind. Wer also Zigarre oder Pfeife raucht, ist in diesem Sinne nicht körperlich abhängig, sondern höchstens Sklave einer Gewohnheit. Grundsätzlich rauchen Pfeifen- oder Zigarrenraucher auch sehr viel weniger als Zigarettenraucher. Die Pfeife oder die gute Zigarre wird zu bestimmten Anlässen geraucht. Aber so mancher sieht auch hier an jedem Abend vor dem Fernseher einen guten Anlass. Der Tabakrauch, der von brennenden Zigarren oder Pfeifen freigesetzt wird, ist allerdings für die Passivraucher ebenso schädlich wie für den Raucher selbst, denn auch wenn der Tabak selbst nicht über die Lunge geraucht wird, er schwebt ja in der Luft und wird eingeatmet. Und er setzt sich in Tapeten, Gardinenstoffen und Möbeln ebenso ab wie Zigarettenrauch – und riecht einfach unangenehm. |
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