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Passiv RauchenÜber die Folgen von passivem Rauchen wurde bereits ausreichend diskutiert. Wer raucht, nimmt Schadstoffe und zellschädigende Substanzen in sich auf – ganz freiwillig. Aber genau diese Schadstoffe und genau diese zellschädigenden Substanzen bläst ein Raucher auch in die Luft. Und er zwingt jeden in seiner näheren Umgebung dazu, diese Substanzen einzuatmen. An der frischen Luft mag das kein Problem sein. In einem geschlossenen Raum jedoch ist es ein Problem, und zwar für all die, die nicht rauchen möchten und somit gezwungen werden, diese Stoffe zu inhalieren. Denn es bleibt ihnen keine andere Wahl, der Mensch muss ja atmen. Dramatisch ist es, wenn Eltern ihre kleinen Kinder dem ständigen Tabakrauch aussetzen – und eigentlich sollten Eltern ihre Kinder niemals Tabakrauch aussetzen, auch nicht in fremder Umgebung und aus Toleranz den Rauchern gegenüber heraus. Denn Kinder treffen nicht freiwillig die Entscheidung zum passiv rauchen. Sie sind dem ausgesetzt und können noch nicht einschätzen, wie gefährlich das für sie ist. Sie können sich dagegen auch nicht wehren. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass auch ein Mensch, der rauchfrei ist, den gleichen Gefahren für die Gesundheit ausgesetzt ist, wenn er ständig passiv rauchen muss, wie der Raucher selbst. Das viel diskutierte Nichtraucherschutzgesetz hat also durchaus seine Existenzberechtigung. In öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Gaststätten ist das Nichtraucherschutzgesetz kontrollierbar und durchführbar. Im privaten Haushalt allerdings nicht. Und niemand schützt kleine Kinder, die ständigem passiv rauchen ausgesetzt sind. Gleiches gilt für Gäste, die allerdings meistens noch entscheiden können, ob sie sich dem aussetzen möchten oder nicht. |
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