Folgen vom Rauchen

Lungenkrebs nennt man auch Bronchialkarzinom und ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung – bei Frauen tritt Lungenkrebst statistisch gesehen als dritthäufigste Krebsart nach Brustkrebst und Darmkrebs auf. An Lungenkrebs erkranken können durchaus auch Nichtraucher – diese Krebsart lässt sich leider nicht nur auf das Rauchen zurückführen.

Doch das Risiko eines Rauchers, an Lungenkrebs zu erkranken, ist um zwei Drittel höher als das Risiko eines Nichtrauchers.

Raucher haben Angst vor Lungenkrebs, aber diese Angst macht sich meistens erst wirklich bemerkbar, wenn Symptome auftreten, die nicht eingeordnet werden können. Erleichtert sein darf dann jeder, dessen Arzt festgestellt hat, dass es sich nur um eine vorübergehende Bronchitis handelt. Aber eine Bronchitis, die trotz Behandlung mit Antibiotika nicht verschwindet, kann ein Anzeichen für ein Bronchialkarzinom sein. Weitere Symptome können ein Husten sein, der sich über mehrere Wochen zieht und nicht abzuklingen scheint, im Gegenteil, schlimmer wird. Wer ständig Schmerzen in der Brust hat, sollte sich untersuchen lassen. Ein deutliches Anzeichen ist regelmäßiger Auswurf beim Husten – und in vielen Fällen enthält das ausgehustete Sekret Blutbeimischungen. Unerklärliche Schwellungen von Hals oder Gesicht können ein Anzeichen sein, aber auch Lähmungen, Fieberschübe und starke Schmerzen. Appetitlosigkeit, die sich nicht zu bessern scheint sollte auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden, ebenso wie ein starker, unerklärlicher Gewichtsverlust und ein allgemeiner Verfall der Körperkraft.

Die Therapie von Lungenkrebs ist noch immer sehr schwierig und je nachdem, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, mehr oder weniger erfolgreich. Die Art der Therapie und ob sie Sinn macht, hängt auch vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Die Heilungschancen stehen gut, wenn der Körper nicht allzu geschwächt ist und der Krebs rechtzeitig erkannt wird. In vielen Fällen jedoch ist eine Heilung nicht mehr möglich und die Gefahr, nach einigen Jahren erneut zu erkranken ist groß.