Raucherbein & Co.

Unter einem Raucherbein können sich die wenigsten Menschen tatsächlich etwas vorstellen. Im Internet gibt es jede Menge Fotos zu diesem Thema, und wer noch ein wenig Motivation für die Raucherentwöhnung benötigt, sollte vor diesen Fotos nicht zurückschrecken.

Ein Raucherbein züchtet man sich systematisch heran. Stellen Sie sich einen See vor, in dem sich kein Fisch bewegt, auf dem kein Boot schwimmt, über den kein Windhauch zieht, auf den niemals Regen prasselt. Das Wasser dümpelt vor sich hin – und verfault. Eines Tages hat man anstelle des Sees eine stinkende, faulige Wassermasse. Das Wasser hat keinen Sauerstoff erhalten, der See ist „umgekippt“.

Genau das geschieht auch mit den Arterien, wenn sie nicht mehr richtig durchblutet werden. Sie verengen sich, es bilden sich Kalkablagerungen und eines Tages können sie nicht mehr durchblutet werden – gar nicht mehr. Das heißt, es wird kein Sauerstoff mehr in die Zellen transportiert. Und das ist der Tod einer jeden Zelle. Millimeter für Millimeter, und unter Umständen geht das ganz schnell, stirbt das Bein immer mehr ab. Es wird gefühllos, die Haut färbt sich schwarz und verfault. Um den Menschen zu retten, muss ein solches Bein amputiert werden, denn ist es erst einmal so weit, besteht keine Chance mehr auf Heilung.

Übrigens lohnen sich als zusätzliche Motivition zur Raucherentwöhnung auch die im Internet vorhanden Bilder von Raucherlungen. Das, was Sie da sehen, ist die Wirklichkeit. Das, was Sie aus Ihrer Lunge machen, wenn Sie rauchen.